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Recurve - Bogen

Recurvebogen

Seinen Namen hat dieser Bogen vom Aussehen seiner Wurfarme erhalten, deren Enden eine Kurve aufweisen, die vom Schützen weg zeigen. Dieses Verhalten bezeichnet man als Recurve. Im Recurvebereich speichert sich die meiste Wurfenergie.

Der Recurvebogen ist teilbar und besteht aus dem Mittelteil, den Wurfarmen, der Sehne, zum „Zubehör“ zählen das Visier, die Pfeilauflage, der Button, das „Stabilisationssystem“.

Mittelteil:

Die Mittelteile haben eine „Griffschale“, zwei Taschen zur Aufnahme der Wurfarme, sowie Gewindebuchsen für das „Zubehör“. Mittelteile sind in Holzlaminat oder in unterschiedlichen Metallegierungen zu erhalten.

Wurfarme:

Die Wurfarme bestehen aus Holzlaminat mit einem Glasfieber - oder einem Carbongewebeüberzug in Harzen eingebunden zwischen und, oder auf dem Holzlaminat.

Sehne:

Die Sehne - hier werden nur die zwei hauptsächlichen Garne für die Sehne angesprochen. Zum einen Dacron für den Einsatz bei Holzmittelteilen sowie Fast Flight, welche einen bis zu 10%igen Energieübertragungsgewinn ermöglicht, ebenso ist sie weniger Wärme-Kälteempfindlich.

Visier:

Wir unterscheid en hier zwei Arten. Zum einen das Frontvisier, dieses Visier ist nahe am oder im Bogenfenster angebracht. Zum Zweiten die Auslegervisiere, diese können den Kornträger an einer „Stange“ vom Bogen weg positionieren.

Pfeilauflage und Button:

Sie dienen zum Halten und Führen des Pfeiles. Hierbei gibt es eine sehr große Auswahl an unterschiedlichen Materialien. Von der einfachen Plastikauflage bis hin zur Magnetpfeilauflage.

Stabilisation:

Stabilisation wie der Name schon sagt soll ein Stabilisationssystem die Schwingungen beim Schuss aufnehmen. Damit kann der Bogen ruhiger gehalten werden. Hier wurde nur eine relativ einfache Beschreibung des Recurvebogens dargestellt.

Detailliertere Informationen würden den Rahmen unserer Homepage sprengen. Ich hoffe, dass diese Allgemeine Beschreibung ausreicht, um eine Vorstellung des Recurvebogens zu erhalten.